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AMP – Google macht mobile Seiten noch schneller

Kürzere Ladezeiten auf dem Smartphone: Accelerated Mobile Pages. Google hat AMP Ende Januar eingeführt und will mit der neuen Technik dafür sorgen, dass digitaler Content auf mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones noch schneller geladen wird.

Mit AMP schneller unterwegs

Ein neues Framework von Google soll jetzt für die nötige Geschwindigkeit im mobilen Internet sorgen und die Ladezeiten deutlich verringern. Webseiten mit AMP-Artikeln werden durch Google vorgeladen, so dass nach dem Klick auf einen bestimmten News-Inhalt dieser sofort zur Verfügung steht. Damit das funktionieren kann, werden die Inhalte der Website auf ein Minimum reduziert. Im Fall von AMP also auf Text und Seitenstruktur – das Grundgerüst, das durch Google vorgeladen wird. Erst bei Aufruf der Seite werden dann weitere Inhalte wie Bilder oder Videos geladen. AMP sorgt also dafür, dass Webseiten schneller laden, indem statische HTML-Inhalte gerendert werden.

AMP: Google Server sorgen für Skepsis

Eine rasend schnelle mobile Ansicht von News-Seiten und Blogartikeln, vollautomatisch und im Sinne des mobilen Surfers? Klingt alles zu schön um wahr zu sein. Und ist es derzeit auch noch. Denn AMP ist noch lange kein Standard. Erst wenige Webseiten vertrauen auf die Technologie und bisher gibt es für Unterstützung in WordPress Seiten auch nur eine Handvoll externen Plugins. Alternativ lässt sich auch eine speziell für mobil optimierte Version der eigenen Website bauen, die man dann selbst auf ein Minimum runterfährt. Der Vorteil hierbei: Es wird kein Google Server zwischengeschaltet. Bei AMP kann Google dagegen – zumindest in der Theorie – das Leseverhalten der User analysieren. Freunde des Datenschutzes werden spätestens an diesem Punkt laut aufschreien.

Der Vorteil: AMP ist Open Source

Für WordPress User ist AMP trotz allem interessant. Denn es handelt sich um ein Open Source-Projekt mit frei verfügbarem Code. Und ein passendes WordPress Plugin für all diejenigen, die die Technologie bereits ausprobieren möchten, gibt es ebenfalls schon. Wer es einsetzt, kann die Technologie schon heute für seine WordPress Page einsetzen. Doch ist auch hier Vorsicht geboten: Noch befindet sich AMP in den Kinderschuhen und kann unter Umständen noch nicht die notwendige Stabilität und Performance liefern.

Das Projekt steht eben erst am Anfang. In Sachen AMP wird sich bestimmt noch Einiges tun. Schließlich ist das Projekt Teil der Digital News Initiative, hinter der einige der bekanntesten und größten europäischen Verlagshäuser stehen.

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