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Neues Marketinginstrument: Facebook Rooms

Neues Marketinginstrument: Facebook Rooms

Ende 2014 brachte Facebook seine neue App Rooms auch auf den deutschen Markt. Die privaten Chaträume für Gruppen sind eine innovative Marketing-Möglichkeit für Unternehmen und dabei um einiges flexibler als Facebook selbst.

Oktober 2014 stellte Facebook seine neue App für Gruppenchats vor. Nur einen Monat später stand Rooms auch in Deutschland zum Download bereit. Von nun an sollte es Smartphone-Usern möglich sein, beliebig viele Chaträume für den Informationsaustausch zu konkreten Themen zu eröffnen. Der Clou: Die Chaträume sind privat und nur über einen QR-Code zugänglich, der neuen Mitgliedern vor ihrem Beitritt zur Verfügung gestellt werden muss.

Während Facebook darauf besteht, dass sich User für das soziale Netzwerk nur mit ihrem echten Namen anmelden, ist Rooms speziell für die Nutzung unter Verwendung eines Pseudonyms gedacht. Doch auch wenn der anonyme Dialog möglich ist, wird die App bisher größtenteils von Freunden, Vereinen und anderen Interessengruppen genutzt.

Rooms für’s Marketing

Wir haben die App zunächst mehr als eine Spielerei zum Chatten und Diskutieren empfunden. Dass Rooms jedoch eine elegante Möglichkeit sein könnte, um als Unternehmen mit seiner Zielgruppe in Kontakt zu kommen – das hat auch uns überrascht. Und doch hat die App einen entscheidenden Vorteil, den Facebook für die Unternehmenskommunikation missen lässt: Rooms lässt ein individuelles Branding zu.

Neben Room-Name und -Beschreibung lassen sich Farbton, Hintergrundbild und viele weitere Optionen individuell anpassen. Eine super Chance für Unternehmen, die ihre komplette CI in ihre Rooms einfach übertragen möchten.

Die Chat-Räume leben jedoch nicht nur von ihrem schicken Erscheinungsbild. Erst aktive User hauchen den Rooms Leben ein. Wie bereits erwähnt erhalten jedoch nur die User Zutritt, die den entsprechenden QR-Code zugespielt bekommen. Es gilt also, den QR-Code effektiv zu verbreiten. Das geht besonders gut über Printwerbung, aber natürlich auch über bereits bestehende Social Media-Kanäle und Fanpages.

Nicht auf Biegen und Brechen!

Doch so verlockend die Möglichkeiten der mobilen Anwendung klingen mögen, auch hier gilt die gleiche Regel wie bei der Nutzung von Facebook, Twitter und Co.: Bietet die neue Kommunikationsplattform der Zielgruppe keinen erkennbaren Mehrwert, Finger weg!

Einen Room zu erstellen, nur um bei einem vermeintlichen Hype mit dabei zu sein, ist wenig förderlich – zudem die Chaträume gepflegt werden müssen. Unternehmen sollten mindestens einen Moderator aus ihrem Hause bestimmen, der die Chats im Auge behält, Kommentare freigibt oder unqualifizierte Äußerungen löscht. Auch das Verbannen einzelner Nutzer aus den Chaträumen ist möglich.

Rooms wird unter Experten bereits als tolle, neue Alternative zu den Facebook-Gruppen gefeiert. Doch sollte man mit der Begeisterung nicht überstürzen. Die App steckt noch in den Kinderschuhen – das zeigen auch die Nutzerzahlen. Unternehmen, die sich Rooms bereits im Sinne eines Multi Channel-Konzepts zu Nutze machen, können jedoch als Vorreiter Aufmerksamkeit erregen (sofern Sie die ganze Sache denn richtig anstellen). Dass gerade zu Beginn viel Einsatz und ein langer Atem gefragt sind, steht jedoch außer Frage.

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